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Amtsblatt der Stadt Nastätten

Was geschah eigentlich in Nastätten vor 100 Jahren?

Der Rhein-und Lahn-Anzeiger, dass Amtsblatt der Stadt Nastätten erschien zum ersten Mal im Jahre 1878. Druck und Verlag lag in den Händen der Müllersche Bruchdruckerei Nastätten unter der Verantwortung von Paul Müller. Der Rhein-und Lahn-Anzeiger erschien drei Mal wöchentlich Dienstag, Donnerstag und Samstag und wurde durch die Post zugestellt. Ebenso konnten Anzeigen und Reklame ab 50 Pfennige geschaltet werden.

Das Stadtarchiv Nastätten hat nahezu den kompletten Bestand des Rhein-und Lahn-Anzeiger. Um diesen Bestand für die Nachwelt zu erhalten, soll dieser digitalisiert und unter der Rubrik "Was geschah eigentlich in Nastätten vor 100 Jahren?" der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

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Viele Nastätter Bürger werden sich noch an den sehr engagierten Chronist Wilhelm Werner erinnern. Sein Sohn Lothar Werner hat dem Stadtarchiv einige Unterlagen aus den Händen von Wilhelm Werner übergeben.
Das erste was wir an dieser Stelle veröffentlichen sind die Nastätter Anekdoten. In dieser Niederschrift stellt Wilhelm Werner besonderer Ereignisse und Begebenheiten in und um Nastätten dar. Es sind Erlebnisse und Begebenheiten aus der Zeit nach der Reformation, der Kaiserzeit, der Zeit nach dem 1. Weltkrieg bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges, die teilweise unbedeutend, es aber wert sind, sie für die Mitbürger zu erhalten.

Zu den Nastätter Anekdoten

Liebe Nastätter Bürger,
wir haben wieder ca. 50 neue Bilder digitalisiert. Leider sind die Bilder nicht beschriftet, sodass wir meist zwar die Straße oder Gebäude kennen aber oft nicht die Geschichte hinter dem Bild oder eine Jahreszahl.

Bitte unterstützen Sie uns, die Bilder für unsere Nachkommen zu erhalten und mit Hintergrund Wissen zu hinterlegen. Schreiben Sie uns unter info@stadtarchiv-nastaetten.de. Jede noch so kleine Information ist wichtig.

Vielen Dank
Ihr Team des Stadtarchiv Nastätten

In den vergangenen Wochen haben wir die Dia Bestände des Stadtarchiv aus dem Nachlass von Helmut Steeg und Helga Strohmenger digitalisiert. Eine Übersicht aller digitalisierten Bilder finden sie in unserem Findbuch. Auf Grund der Dateigröße sind die Bilder in eine externe Cloud ausgelagert.

Zur Übersicht der Bilder

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Aufenthaltsbescheinigungen und Ausweise der in Nastätten eingesetzten Zivilarbeiter aus Polen und Sowjetrussland.

Im Oktober 1939 wurde die Einführung der Arbeitspflicht für Polen zwischen dem 18. und 60. Lebensjahr verordnet. Ab Sommer 1941 wurden die Zwangsarbeitsmaßnahmen auch auf den sowjetisch besetzen Teil Polens übertragen. Mehr und mehr wurden auch Jugendliche und selbst Kinder zur Zwangsarbeit herangezogen. Im Oktober 1940 arbeiteten in der deutschen Landwirtschaft etwa 400.000, in der Industrie rund 140.000 sogenannte Zivilarbeiter aus Polen und Sowjetrussland. Auch in Nastätten wurden Zivilarbeiter überwiegend in der Landwirtschaft eingesetzt. Finden sie Aufenthaltsbescheinigungen und Ausweise der in Nastätten eingesetzten Zivilarbeiter.

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Im Rahmen des Umbaus des REWE Marktes am Marktplatz wurde im Oktober die Fassade im Eingangsbereich sowie an drei Türen im Innenbereich mit historischen Bildern aus dem Stadtarchiv gestaltet. Für die historischen Bilder gab es viel Zustimmung aus der Bevölkerung, daher bat uns REWE bzw. die zuständige Werbeagentur Josch um weitere Bilder. Diesmal sollten es jedoch Motive aus der Gegenwart in schwarz-weiß sein, da diese besser zur Optik des Gebäudes passen. Es wurde sich auf drei Motive verständigt:

Synagogenplatz mit Brunnen 4 Jahreszeiten vom Künstler Paul Müller-Brand, zum Gedenken an das Schicksal unsere jüdischen Mitbürger. Hier Stand die Synagoge von 1904 bis 1938.

Aussichtspunkt Schutzhütte "Hollerberg" Nastätten. Der Holler ist eine kleine Erhöhung bei Nastätten mit Blick auf Nastätten und das blaue Ländchen. Er ist Ausgangspunkt für ausgedehnte Spaziergänge z.B. zum Segelflugplatz Nastätten.

Bürgerhaus Nastätten. Von der Stadt Nastätten 1928 als neues Volksschulgebäude erbaut, wurde es 1986 durch einen großzügigen Anbau zum Bürgerhaus.

Liebe Nastätter Bürger,
wie möchten ihnen und euch in den kommenden Wochen die „Spezial Beschreibung vom Flecken Nastätten“ aus dem Jahre 1794 vorstellen.
Wir haben bei unserm Umzug diese Beschreibung und eine Übersetzung von Helmut Steeg gefunden. Diese Beschreibung hat uns so fasziniert, dass wir sie ihnen und euch nicht vorenthalten möchten.
Ob diese Beschreibung möglichweise schon mal veröffentlicht wurde konnten wir leider nicht nachvollziehen. Freuen sie sich also auf ein Mehrteiligen Abdruck dieser Spezial Beschreibung.